Umzug in neue Räumlichkeiten

19.09.2014 12:56

Als Carl Dillenius im Jahr 1856 eine Schmuckfabrik gründete ahnte niemand, was den Lieferumfang des Unternehmens fast 160 Jahre später beinhalten würde. Nach dem Bezug des Gebäudes in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße in Pforzheim kam die Produktion von Metallwaren für Lederwaren hinzu. Im Jahr 1997 begann die Herstellung von technischen Stanzteilen und den dazugehörigen Werkzeugen. Als jüngste Tochter wurde 2009 die Carl Dillenius Luftfahrttechnik gegründet.

Spätestens mit der Neugründung dieses Geschäftsbereichs wurde die Raumnot am Standort in der Pforzheimer Innenstadt zu groß, denn die Fertigung und der Maschinenpark wuchsen stetig. Als im Spätsommer vergangenen Jahres die Möglichkeit der Übernahme einer leerstehenden Immobilie bestand, wurde nicht lange gezögert, denn das zweigeschossige Gebäude mit anschließendem Bürotrakt ist hervorragend geeignet für das Produktionsspektrum von Carl Dillenius. Im Dezember wurde das Gebäude gekauft und umgehend mit der Sanierung begonnen. Bereits im Mai 2014, kein Jahr nach der ersten Besichtigung, konnte der Umzug stattfinden.

Das Gebäude wurde mit einem flussoptimierten Layout konzipiert. Es gibt keinen Warenfluss zwischen den Stockwerken, da die Ware strikt nach Herstellverfahren getrennt ist. Im Obergeschoss findet die Zerspanung statt und im Untergeschoss wird gestanzt. Zur Gestaltung wurden die Richtlinien der schlanken Produktion beachtet und die Mitarbeiter darin geschult.

Im Zuge des Umzugs wurde der Maschinenpark der Stanztechnik und des dazugehörigen Werkzeugbaus erweitert. Auch in der Zerspanung wurde in neue Maschinen investiert, um in diesem Bereich die Ressourcen zu vergrößern. Umbau und Sanierung des Gebäudes wurden unter Berücksichtigung ressourcen- und kostensparender Kriterien durchgeführt. So sind z. B. sämtliche Räume mit LED-Beleuchtung ausgestattet und Maschinen mit großer Wärmeabgabe wurden an die Heizung gekoppelt.

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